Vorträge

Alemannisch ist nicht gleich Alemannisch. Im Dreiländereck spricht man anders als auf der Baar und der Dialekt in der Ortenau unterscheidet sich stark von dem am Bodensee. Wird in Donaueschingen gwischt, so schweift der Breisgauer den Hof, eine Tätigkeit, die in Stockach firbe heißt. Bezüglich des Feldsalats - nur ein weiteres Beispiel unter vielen - gibt es ebenfalls kleinräumige Unterschiede: Während man in Emmendingen Sunnewirbeli auf den Tisch stellt, essen die Lörracher mit Vorliebe Nüsslisalat und den Baaremern mundet der Ackersalat. Auch lautlich gibt es eine ganze Menge Gesetzmäßigkeiten, die das Alemannische unterteilen.

Möchten Sie Genaueres zu diesen Sprachunterschieden wissen? Wollen Sie hören, wie die Mundart Ihres Wohnortes im Gesamt-Alemannischen verortet ist? Interessieren Sie sich für die Einteilungskriterien von Mundarten? Oder suchen Sie Antworten zu Fragen, wie: Warum ist das Alemannische in einigen Phänomenen näher am Mittelhochdeutschen als am Neuhochdeutschen? Was unterscheidet das Alemannische vom Schwäbischen? Warum spricht man im Elsass vom Elsässischen und in der Schweiz vom Schweizerdeutschen? Dann sprechen Sie mich an. Sie können mich gerne engagieren.

Ich komme zu Ihnen in Ihren Wohnort, um in einem Vortrag diese Fragen zu erläutern. Dabei hoffe ich, Ihnen vermitteln zu können, dass die Beschäftigung mit Sprache keineswegs trocken sein muss. Denn immer wieder gibt es Erstaunliches zu entdecken, schaut man sich einzelne Worte der Mundart und ihre Etymologie an, oder nimmt man Sprichwörter, Redewendungen und Kinderverse unter die Lupe. Illustriert mit zahlreichen Sprachkarten und Textbeispielen stelle ich Ihnen diese "Wort-Schätze" vor.

 

© www.scheer-nahor.de - Friedel Scheer-Nahor